Ja, 2025 und 2026 gibt es EU-Geld für die Digitalisierung kleiner Betriebe in Rumänien. Die nationalen PNRR-Zuschüsse von bis zu EUR 100.000 sind bereits vertraglich gebunden und für neue Anträge geschlossen. Was jetzt läuft, zum Beispiel in der Region Centru, ist das Regionalprogramm Centru 2021-2027, Aktion 2.2, mit Zuschüssen von EUR 15.000 bis 200.000 für KMU in den Kreisen Brașov, Sibiu, Alba, Covasna, Harghita und Mureș. Prüfe adrcentru.ro und mfe.gov.ro.
Ich schreibe das Anfang Juli 2026, die Zahlen unten gelten also zu diesem Zeitpunkt. EU-Fonds bewegen sich in Wellen: Ein Aufruf schließt, ein anderer startet ein paar Monate später neu. Der Kernpunkt ist einfach. Es gibt keinen einzelnen nationalen Website-Zuschuss mehr, den jeder abrufen kann. Es gibt regionale und nationale Programme, jedes mit eigenen Regeln, und die meisten belohnen eine echte digitale Transformation, nicht nur eine Schaufenster-Website.
Was als förderfähige Digitalisierungsausgabe zählt
Ernsthafte Digitalisierungsprogramme fördern keine schöne Website als Selbstzweck. Sie fördern Systeme, die verändern, wie ein Betrieb arbeitet: wie er verkauft, Bestellungen annimmt, Rechnungen stellt und Kunden verwaltet. Eine Website oder ein Onlineshop ist förderfähig, aber meist als Teil eines größeren Pakets, integriert mit den übrigen digitalen Werkzeugen. Die typischen förderfähigen Kategorien, besonders in der Aktion 2.2 der Region Centru, sehen etwa so aus:
- Website und Onlineshop (E-Commerce), integriert in die Bestell- und Lieferabläufe
- Managementsysteme: ERP, CRM, PLM, RPA zur Prozessautomatisierung
- Elektronische Rechnungsstellung (e-Factura) und digitale Bestellkreisläufe mit Lieferanten und Kunden
- Künstliche Intelligenz: Chatbots, prädiktive Systeme, Automatisierungen
- IoT, virtuelle oder erweiterte Realität, Datenerfassung und -analyse
- Softwarelizenzen, auch im Abonnement, und ein Audit der digitalen Reife
- Mitarbeiterschulung an den digitalen Werkzeugen und Umsetzungsberatung
Hier ist ein Punkt, den viele Berater überspringen. Wenn du nur eine fünfseitige Schaufenster-Website brauchst, lohnt ein Regionalzuschuss den Aufwand womöglich nicht. Du trägst einen Eigenanteil von mindestens 10%, den Papierkram, ein Audit am Ende und oft ein Beraterhonorar. Zusammengerechnet kann das die Kosten einer einfachen, direkt bezahlten Website übersteigen. Zuschüsse zeigen ihren Wert, wenn du ein echtes System baust: einen Onlineshop mit Automatisierungen, ein CRM, integrierte Rechnungsstellung, einen Chatbot, der Anfragen bearbeitet. Da macht EU-Geld wirklich einen Unterschied.
Die 2026 aktiven Programme
Das war Anfang Juli 2026 für einen kleinen Betrieb relevant. Prüfe jedes einzelne an der offiziellen Quelle, bevor du planst, denn Fristen und Beträge ändern sich von einem Aufruf zum nächsten.
- PNRR, Digitalisierung der KMU (Komponente C9, Investition I3): Zuschüsse bis EUR 100.000. Der Aufruf lief 2023 und ist für neue Anträge geschlossen; vertraglich gebundene Projekte sind in der Umsetzung, mit bis 2026 verlängerten Fristen. Infos auf mfe.gov.ro.
- Regionalprogramm Centru 2021-2027, Aktion 2.2, Digitale Unternehmen für eine fortgeschrittene Wirtschaft (Aufruf 2, Neustart 2026): EUR 15.000 bis 200.000 pro Projekt, mindestens 10% Eigenanteil, Gesamtbudget rund EUR 14,1 Millionen. Für Kleinstunternehmen und KMU in den sechs Kreisen der Region Centru: Alba, Brașov, Covasna, Harghita, Mureș, Sibiu. Der Antragsleitfaden war bis zum 20. Mai 2026 in der öffentlichen Konsultation, die Einreichung über MySMIS2021 war für den Sommer 2026 geschätzt. Infos auf adrcentru.ro.
- Start-Up Nation 2026: bis zu rund EUR 50.000 (RON 250.000) für neu gegründete Betriebe, finanziert über das Programm Bildung und Beschäftigung 2021-2027. Digitalisierung und ein Onlineshop sind förderfähige Kosten. Die erste Runde schloss am 29. Mai 2026; weitere Runden können folgen. Infos auf imm.gov.ro.
- Andere Regionen: Liegt dein Betrieb nicht in der Region Centru, betreibt jede regionale Entwicklungsagentur ihr eigenes Regionalprogramm 2021-2027 mit ähnlichen Digitalisierungsaktionen. Suche das Programm deiner Region auf oportunitati-ue.gov.ro.
Ich wiederhole es, weil es wichtig ist: Diese Zahlen und Fristen gelten Anfang Juli 2026. Ein regionaler Aufruf kann neu gestartet, verlängert oder unterwegs geändert werden. Die Quellen, die du selbst prüfen kannst, sind mfe.gov.ro für PNRR, adrcentru.ro und regiocentru.ro für die Region Centru, imm.gov.ro für Start-Up Nation und fonduri-structurale.ro für einen Überblick. Verlasse dich nicht auf Presseartikel, auch nicht auf diesen; öffne den Antragsleitfaden.
Wie die Antragstellung wirklich abläuft
Der Ablauf ist bürokratischer als in Südtirol, wo ich für Tourismuskunden arbeite, aber die Logik ist dieselbe. Du bereitest vor, reichst ein, wartest auf die Genehmigung, gibst dann aus und beantragst die Erstattung. Die Schritte, kurz gefasst:
- Prüfe die Förderfähigkeit des Betriebs: Typ (Kleinstunternehmen oder KMU), Alter, Umsatz, Tätigkeitscode (CAEN) und Kreis. Jeder Aufruf hat eigene Schwellen.
- Lies den Antragsleitfaden des aktiven Aufrufs, nicht die Pressezusammenfassungen. Dort stehen die förderfähigen Kosten und die Bewertungskriterien genau.
- Erstelle den Digitalisierungsplan: welche Systeme du umsetzt, welche Ergebnisse du erhältst, und ein nach förderfähigen Kategorien gegliedertes Budget.
- Reiche das Projekt auf der richtigen Plattform ein, MySMIS2021 für Regionalprogramme oder proiecte.pnrr.gov.ro für PNRR, innerhalb des angekündigten Einreichungsfensters.
- Warte auf die Bewertung und unterschreibe den Finanzierungsvertrag, bevor du Kosten beginnst, die erstattet werden sollen.
- Setze um, stelle Rechnungen, dokumentiere alles und reiche die Erstattungsanträge mit klaren Rechnungen und Nachweisen ein.
Wo ich ins Spiel komme
Ich bin keine Förderberatung und schreibe nicht deinen Antragsakt. Ich baue den digitalen Teil, den der Zuschuss bezahlt: Website und Onlineshop, Anbindung an CRM und Rechnungsstellung, Automatisierungen, einen Chatbot, der Kundenanfragen bearbeitet. Genau die Art System, die ein ernsthafter Digitalisierungsaufruf sehen will, keine bloße Schaufenster-Website. Ich gebe dir ein detailliertes Angebot mit Einzelposten, das auf die förderfähigen Kostenkategorien abgestimmt ist, dazu korrekte Rechnungen und die technische Dokumentation, die du bei der Erstattung brauchst.
Ich bin rumänischer Muttersprachler, wir reden also direkt, ohne Übersetzung und ohne Missverständnisse, auch wenn ich von Morter in Südtirol aus arbeite. Ich baue bereits für Kunden in Brașov, darunter nearyou.ro und electricianbv.ro, ich weiß also, wie ein kleiner rumänischer Betrieb aussieht und was ihm online wirklich hilft. Brauchst du auch Hilfe beim Antragsakt, arbeite ich mit deinem akkreditierten Berater zusammen oder empfehle dir einen.
Angebot für den digitalen Teil anfragenEin Zuschuss bezahlt keine schöne Website. Er bezahlt eine digitale Transformation, die Aufträge bringt. Der Unterschied zwischen dem Geld bekommen und es verpassen ist ein Akt, der ein echtes System beschreibt, keine Wunschliste.