Eine professionelle Website in Südtirol kostet in der Regel zwischen EUR 1.500 und EUR 8.000, je nachdem, wie viele Seiten, Sprachen und Funktionen du brauchst. Eine einfache Ein-Seiten-Website liegt am unteren Ende. Eine mehrsprachige Unternehmensseite mit ordentlichem SEO liegt in der Mitte. Ein Onlineshop beginnt höher. Unten stehen die echten Marktpreise, und wie ich meine eigene Arbeit berechne.
Die ehrlichen Preisspannen
Diese Zahlen stammen von deutschen, italienischen und rumänischen Agentur-Preisseiten und Marktübersichten aus 2025 und 2026, inklusive Statista-Daten zum Webdesign in Italien. Alles ist in Euro angegeben, damit du über alle vier Märkte hinweg vergleichen kannst. Das ist, was der Markt verlangt, nicht meine eigenen Zahlen. Mein Preis kommt weiter unten.
- Einfache Visitenkarten- oder Ein-Seiten-Website: rund EUR 500 bis 1.500. Deutsche und italienische Agenturen nennen ungefähr diese Spanne für ein paar Seiten mit Standarddesign.
- Mehrsprachige Unternehmensseite mit individuellem Design und SEO: rund EUR 2.500 bis 8.000. Statista setzt die durchschnittliche italienische Unternehmensseite bei etwa EUR 4.500 an, mit einem Median um EUR 3.200; deutsche Marktübersichten landen bei mittleren bis höheren Anforderungen um EUR 6.000.
- Onlineshop: rund EUR 2.000 bis 20.000 und mehr. Ein einfacher Shop vom Freelancer startet bei EUR 2.000 bis 5.000, ein Shop von einer etablierten Agentur läuft bei EUR 5.000 bis 20.000, und voll individuelle Projekte gehen deutlich höher.
- Baukästen zum Selbermachen (Wix, Jimdo, Squarespace): rund EUR 10 bis 40 pro Monat, also EUR 120 bis 500 pro Jahr, die du zahlst, solange die Seite online ist.
- Laufende Wartung, wenn sie jemand anderes übernimmt: oft EUR 50 bis 500 pro Monat, sobald du Sicherheit und Updates ernst nimmst.
Rumänische Agenturen liegen etwas niedriger: Visitenkartenseiten ab etwa EUR 500 bis 2.000, Onlineshops ab etwa EUR 1.000 aufwärts. Die nützliche Erkenntnis in jedem Markt ist: 'eine Website' ist kein einzelnes Produkt, deshalb kann keine einzelne Zahl stimmen, solange niemand fragt, was du wirklich brauchst.
Was den Preis treibt
Zwei Seiten können beide 'eine Website' sein und trotzdem das Fünffache auseinanderliegen. Das hier bewegt die Zahl wirklich.
- Anzahl der Seiten. Fünf Seiten sind nicht fünfzig. Jede Seite braucht Layout, Inhalt und Tests.
- Sprachen. In Südtirol willst du meist Deutsch und Italienisch, oft auch Englisch. Jede Sprache bedeutet mehr Inhalt, mehr Korrektur und die technische Arbeit, damit Google die richtige Version ausspielt.
- Ein Onlineshop. Zahlungen, Produkte, Lagerbestand, Steuer und Versandregeln machen aus einer Website Software. Das ist eine ganz andere Größenordnung.
- Individuelle Funktionen. Buchungskalender, Mitglieder-Login, eine Speisekarte, die sich synchronisiert, eine Anbindung an deine Kasse oder dein PMS. Alles jenseits von Standardseiten kostet echte Stunden.
- Inhalte. Wenn Text und Fotos bereitliegen, geht es schnell. Wenn sie erst geschrieben und fotografiert werden müssen, gehört das zum Preis, deiner oder meiner.
- Wartung und Hosting. Jemand muss die Seite schnell, sicher und online halten. Auf einer gemieteten Plattform zahlst du monatlich für immer; auf einer Seite, die dir gehört, ist dieser Posten klein und planbar.
Wo die Südtiroler Förderung ins Bild kommt
Wenn du einen Kleinstbetrieb in Südtirol führst, ist ein Teil dieser Kosten eigentlich nicht deine Kosten. Das Land vergibt eine Digitalisierungsförderung, die einen Anteil der förderfähigen Kosten für den Aufbau oder die Verbesserung einer Website, eines Shops oder deines SEO erstattet. Ich nenne hier keinen Prozentsatz, weil die genauen Sätze und Obergrenzen mit jeder Ausschreibung wechseln. Ich habe auf dieser Seite eine eigene Notiz geschrieben, die die Rechnung und die Antragsschritte vollständig durchgeht. Überprüfe die aktuellen Zahlen auf CIVIS.bz.it, bevor du budgetierst.
Wie ich das berechne
Ich mache es anders als eine Preisliste. Auf dieser Seite gibt es keine Menükarte, weil keine zwei Projekte gleich sind und ich lieber dein Projekt kalkuliere als den Durchschnitt eines Fremden. So läuft es.
- Ein Festpreis, vorab. Bevor ich irgendetwas baue, bekommst du einen einzigen festen Preis für das ganze Projekt. Kein Stundenzähler, keine Überraschungsposten am Ende.
- Du zahlst am Ende. Du siehst die fertige Seite laufen, bevor Geld fließt, kein Mockup, das echte Ding unter einer echten Adresse.
- Keine Abos an mich. Die Seite gehört dir. Es fließt keine monatliche Gebühr an mich, um sie am Leben zu halten.
- Dein eigener Server ist dabei. Ich hoste sie auf europäischer Infrastruktur, die ich für dich einrichte, schnell und in deiner Kontrolle, kein gemieteter Platz, der dir nie wirklich gehört.
Du kaufst nicht meine Stunden. Du kaufst eine Seite, die funktioniert, zu einem Preis, und du zahlst erst, wenn sie es tut.
Die ehrliche Antwort auf 'was kostet eine Website in Südtirol' lautet also: weniger, als du fürchtest, wenn sie dir gehört, mehr als ein Template, wenn sie wirklich funktionieren soll, und eine feste Zahl, die ich dir binnen eines Tages nennen kann, sobald ich weiß, was du brauchst. Erzähl mir von deinem Betrieb, und ich schicke dir einen Preis zurück, unverbindlich.
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