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Mit der Anwendung beginnen
Für eine Firmenwebsite erfasse ich zuerst die benötigten Teile: öffentliche Seiten, API, Datenbank, hochgeladene Dateien und Hintergrundaufgaben. Entscheidend ist, ob jemand diese Kombination im verfügbaren Budget betreiben kann. Ein virtueller Server kann passen, wenn die Laufzeitumgebung selbst bestimmt werden muss. Managed Hosting kann dem Kunden Betriebsaufgaben abnehmen.
Bei diesem Portfolio liefert Astro die öffentlichen Seiten aus. Eine getrennte Rust-API verwaltet Inhalte, PostgreSQL speichert Datensätze und Objektspeicher enthält Uploads. Für diese Komponenten gelten unterschiedliche Anforderungen an die Wiederherstellung. Ein Backupplan darf sie nicht wie einen einzigen Ordner behandeln.
Ressourcen und Gesamtkosten prüfen
Hetzner unterscheidet Kategorien mit geteilten und dedizierten CPU-Ressourcen. Die Anzahl virtueller CPUs sagt allein nicht, welche Kategorie ein Angebot enthält. Deshalb prüfe ich den aktuellen Tarif, statt jedem VPS dedizierte CPU-Leistung zuzuschreiben.
Zur Kalkulation gehören auch IP-Adressen, Speicher, Backups und Zeit für Updates. Einen festen Preisvergleich veröffentliche ich hier nicht: Tarife und enthaltene Leistungen ändern sich. Vergleichbar sind die tatsächlich benötigte Konfiguration und ihr Betrieb.
| Frage | Was geprüft wird |
|---|---|
| Was läuft auf dem Server? | Laufzeit, Datenbank und Hintergrundarbeit |
| Wo liegen Dateien? | Lokaler Datenträger, Volume oder Objektspeicher |
| Wer reagiert bei Problemen? | Zugänge, Überwachung und Ansprechpartner |
| Wie wird die Wiederherstellung geprüft? | Daten und Dateien getrennt wiederherstellen |
Ein Snapshot ist kein vollständiger Wiederherstellungsplan
Laut Hetzner schließen Serverbackups und Snapshots angeschlossene Volumes aus. Das ist relevant, wenn dort die Datenbank oder Uploads liegen. Jeder Speicherort braucht eine dokumentierte Sicherung und Wiederherstellung. Zugangsdaten gehören nicht ins Repository. Ein Wiederherstellungstest zeigt, ob der Plan praktisch funktioniert.
Wann eine andere Lösung sinnvoll ist
Für eine überwiegend informative Website ohne eigene Serverbetreuung kann eine verwaltete Plattform Arbeit sparen. Benötigt die Anwendung eigene Dienste und gibt es eine zuständige Person, lohnt sich die Prüfung eines VPS. Anforderungen und Betreuungsvereinbarung bestimmen die Auswahl.
Bei bestehenden Systemen beginne ich mit einer Bestandsaufnahme und einem Vorschlag für Hosting und Wartung. So stehen Kosten und Zuständigkeiten vor dem Umzug fest.
Quellen
Hetzner-Serverkategorien · Umfang von Backups und Snapshots · Quellcode des Portfolios